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Anfang März erfuhr ich von einem privaten Tierschutzverein in Rubi (Spanien), in dem die älteren und kranken Hunde eingeschläfert werden sollen. Spontan entschloss ich mich, eine oder zwei kleine Hündinnen zu mir zu nehmen, um dann für sie ein schönes Zuhause zu finden. Letztendlich sind dann drei draus geworden.
Am 19.03.2005 fuhren mein Lebensgefährte Stefan und ich früh um 08.30 h zum vereinbarten Treffpunkt. Der Transporter sollte gegen 10-11 Uhr dort ankommen. Um 14.00 Uhr erfuhren wir dann, dass das Auto 150 km entfernt an einer Raststätte steht und vorerst nicht weiterfahren kann, da der Fahrer aus Versehen (nach 24 Stunden Fahrt) Benzin statt Diesel getankt hatte und jemand kommen musste, der das Benzin aus dem Motor wieder abpumpt. Wir entschlossen uns also nicht mehr länger zu warten, sondern direkt dorthin zu fahren.
Gegen 16.00 Uhr kamen wir dann an der Raststätte an. Der Kfz-Mechaniker hatte das Fahrzeug noch nicht zum laufen gebracht und auf meine Nachfrage hin meinte er, dass der Motor wohl komplett hinüber ist, weil sie ja schon 10 km damit gefahren waren. Gott sei dank gab er aber nicht auf und probierte es weiterhin und schaffte es, dass das Fahrzeug wieder ansprang.
Währenddessen holten wir der Reihe nach alle Hunde aus den Boxen und gingen mit ihnen kurz Gassi. Alle Boxen waren super sauber, kein Hund hatte hineingemacht. Um so mehr freuten sie sich, dass sie sich endlich lösen durften. Dann gab es noch ausreichend Wasser zu trinken und anschliessend mussten sie wieder in die Boxen, denn die Fahrt ging ja noch weiter zu anderen Tierschutzorganisationen, die ebenfalls Hunde übernommen haben.
Gegen 18.15 h, als alles wieder verladen war und wir auch unsere drei Kleinen im Auto hatten, starteten wir wieder Richtung nach Hause. Und auch Yolanda und Marcos fuhren weiter. Wir wünschten ihnen noch eine gute Weiterfahrt und verabschiedeten uns.
Gegen 20.00 h waren wir dann endlich wieder zu hause, wo unsere eigenen beiden Hunde auf uns warteten und froh waren, dass sie endlich raus durften, um ihr Geschäft zu machen.
Abschliessend möchte ich mich bei Yolanda und Marcos und natürlich bei Sandra, die alles organisiert hat, ganz herzlich für diese Tierliebe bedanken. Yolanda hat von uns kein Geld genommen, obwohl wir uns gerne wenigstens an den Transportkosten beteiligt hätten.
Alle Hunde sind komplett geimpft, gechipt, auf Mittelmeerkrankheiten hin getestet und Leona wurde sogar noch 10 Tage vor der Fahrt kastriert. Nun suchen wir für die drei wundervolle Familien, die gerne einen bereits schon etwas älteren Hund bei sich aufnehmen.
NACHTRAG: Sämtliche Hunde sind inzwischen bei ihren neuen Familien
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